meinfoto.de

Kostenlose Hotline: 0800 5 226827
(Mo.-Fr. 11-16 Uhr)

Bilder besser in Szene setzen

7 Tipps für kunstvolle Hängungen

Hängen deine Bilder meistens für sich allein? Das ist oft eine verpasste Chance, denn kunstvoll angeordnet wird deine Bildwand gleich interessanter. Dann wirken deine Fotos als Einheit und erhalten gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit. Doch hüte dich vor dem Chaos, sonst bezweckst du das Gegenteil! Wir stellen dir sieben beliebte Hängungen vor, mit denen du deine Fotos perfekt in Szene setzt.

Eine Museumswand wie in der Eremitage: Die Petersburger Hängung

Sankt Petersburg ist unter anderem für seine Eremitage bekannt, die Residenz der russischen Zarenfamilie. Heute ist die Eremitage eines der weltweit wichtigsten Kunstmuseen weltweit, welches ganze 60.000 Exponate klassischer europäischer Kunst beherbergt. Rembrandt und Rubens treffen hier auf Matisse und Gaugin, während da Vinci und Picasso um Aufmerksamkeit konkurrieren. Die Gemälde hängen eng aneinandergereiht in 350 Sälen teilweise bis hin zur Decke. Der russische Adel ließ sich im 18. Jahrhundert von der Eremitage inspirieren und zeigte seinen Reichtum ebenfalls in Form von Bildergalerien, welche die Wände ihrer Wohnsitze schmückte. So erhielt die Hängetechnik, die wir dir als Erstes vorstellen möchten, den Namen Petersburger Hängung oder Salonhängung.

Die Petersburger Hängung mag chaotisch aussehen, doch sie folgt gewissen Regeln

Die Petersburger Hängung mag chaotisch aussehen, doch sie folgt gewissen Regeln

Hier herrscht ein geordnetes Chaos: Während auf eine Sichtachse verzichtet wird und die Bilder locker über-, unter- und nebeneinander gehängt werden, so gibt es verbindende Elemente, welche die einzelnen Bilder zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen. Achte darauf, Zusammenhänge zu schaffen. Wähle zum Beispiel ähnliche Farben und Motive, miss gleiche Abstände zwischen den Bildern aus, und arbeite mit den gleichen Rahmen oder Passepartouts. Auch wenn du nicht allzu penibel sein musst, kann dir eine gedachte Ober- und Unterlinie Orientierung bieten. So kommt Ruhe in die Bildergalerie. Besonders schön wirkt eine Bildersammlung mit der Petersburger Hängung auf einer weißen oder in einer dezenten Farbe gestrichenen Wand.

Beweg dich im Rahmen: Inside the Lines

Mit der Inside the Lines-Hängung entscheidest du dich ebenfalls für eine lockere Hängung, die dennoch harmonisch wirkt. Das Geheimnis liegt in einer gedachten geometrischen Form, in deren Rahmen du deine Bilder aufhängst. Welche Form gefällt dir am besten: ein Rechteck, ein Oval oder vielleicht doch eine Diagonale? Innerhalb deiner Wunschform hängst du nun deine Bilder auf. Wenn es dir schwerfällt, die erdachte Form einzuhalten, kannst du dir ein Rechteck mit Hilfe von straff gespannten Schnüren vorgeben, in dessen Rahmen du dich dann bewegst.

Stell dir eine geometrische Form an deiner Wand vor und hänge deine Bilder wild darin auf

Stell dir eine geometrische Form an deiner Wand vor und hänge deine Bilder wild darin auf

Im Gegensatz zur Petersburger Hängung musst du hier auf keine verbindenden Elemente achten. Motive, Farben, Stile und Rahmen treffen hier in verschiedenen Ausführungen aufeinander, ohne sich gegenseitig zu stören. Beginne mit dem größten Bild und gruppiere die kleineren um dieses herum, und schon hast du eine individuelle und raffinierte Bildergalerie!

Alles auf Kante: Die Kantenhängung

Die Kantenhängung ist im Vergleich zur Petersburger oder Inside the Lines-Hängung deutlich geometrischer und geordneter. Eine Mittellinie ist das bestimmende Element, das für Klarheit sorgt. Denk dir, oder besser noch, gib dir eine Mittellinie mithilfe einer Schnur oder Malercrêpe vor und hänge nun oberhalb und unterhalb dieser Linie deine Lieblingsbilder auf. Achte auf die Abstände: Sie müssen gleichgroß sein, wobei sie horizontal und vertikal variieren dürfen.

Markiere eine Mittellinie und hänge deine Bilder an dieser Kante auf

Markiere eine Mittellinie und hänge deine Bilder an dieser Kante auf

Besonders schön wirkt eine auf Kante gehängte Galerie, wenn sie neben der Mittellinie weitere verbindende Elemente aufweist. Wie wäre es mit einer Schwarz-Weiß Galerie? Vielleicht wählst du auch Rahmen in derselben Farbe? Bei den Formatgrößen darfst du ruhig variieren, damit deine Collage nicht zu streng wirkt. Die Kantenhängung gehört zu den klassischen Hängungen und eignet sich auch für Räume mit niedrigen Decken.

In Reih und Glied: Die Reihenhängung

Alles in einer Reihe? Warum nicht! Eine Reihenhängung muss wirklich nicht langweilig wirken, wenn du aussagekräftige Motive wählst. Ganz im Gegenteil: Durch die dezente Hängung kommen die Bilder noch besser zur Geltung. Die Reihenhängung funktioniert sowohl waagerecht als auch senkrecht. Gib eine Linie vor und richte die Bilder entweder oben, unten, oder mittig zu dieser aus. Achte unbedingt auf gleiche Abstände zwischen den einzelnen Bildern, ca. 5 cm sind ideal.

Alle Fotos im gleichen Abstand in einer einzigen Reihe – dezent und wirkungsvoll

Alle Fotos im gleichen Abstand in einer einzigen Reihe – dezent und wirkungsvoll

Besonders harmonisch wirken deine Bilder mit dieser Hängung, wenn du Rahmen in der gleichen Form, Farbe und Größe wählst, das ist aber kein Muss. Du darfst deiner Kreativität freien Lauf lassen und dich richtig austoben - die imaginäre Linie sorgt in jedem Fall für Harmonie!

Gleich und gleich gesellt sich gern: Die Rasterhängung

Ordnung ist dir wichtig und du bevorzugst klare Linien? Dann ist die streng geometrische Rasterhängung genau das Richtige für dich. Der Name ist Programm: Gleichgroße Bilder werden horizontal und vertikal aneinander ausgerichtet an die Wand gehängt. Um den Rastereffekt zu erzielen, musst darauf achten, dass die Abstände zwischen den einzelnen Bildern überall gleich sind.

Gleichgroße Bilder in gleichem Abstand als sauberes Raster – ein Blickfang!

Gleichgroße Bilder in gleichem Abstand als sauberes Raster – ein Blickfang!

Um den coolen Raster-Look noch besser zur Geltung zu bringen, empfiehlt es sich, Bilder zu wählen, die mehrere verbindende Elemente mit sich bringen. Schwarz-Weiß funktioniert immer, aber du kannst auch Farbfotos wählen, die alle denselben Grundton aufweisen. Auch ähnliche Motive sind von Vorteil, ebenso wie die gleichen Rahmen. Um ein perfektes Raster zu schaffen, wählst du zum Beispiel neun Bilder im Format 1:1 und bildest ein Quadrat.

Klotzen statt kleckern: Der Solist

Deinem Lieblingsfoto, das nicht nur besonders schön ist, sondern auch positive Gefühle in dir weckt, kannst du auch einen Ehrenplatz an deiner Wand schaffen, indem du es als Solist aufhängst. So kann es seine Wirkung voll entfalten, ohne dass andere Motive die Aufmerksamkeit auf sich lenken.

Manchmal reicht auch ein einziges Bild – wenn es groß genug ist

Manchmal reicht auch ein einziges Bild – wenn es groß genug ist

In unserem Shop kannst du dein Bild günstig auf eine hochwertige Leinwand drucken lassen. Ob klassisch in 150x100cm oder als Panoramabild in 120x60cm, du hast freie Wahl. Übrigens benötigt dein großformatiger Solist keinen großen Raum oder eine hohe Decke. Solisten machen selbst in kleinen Zimmern und sogar in Nischen eine gute Figur!

Aus eins mach drei: Der Mehrteiler

Möchtest du ein einzelnes, aussagekräftiges Bild voll zur Geltung bringen? Dann ist auch ein Mehrteiler eine gute Idee. Eine aufregende Landschaftsaufnahme oder ein Architekturfoto wirkt auch als Mehrteiler spannend. Beim Mehrteiler handelt es sich um ein großformatiges Bild, das aus mehreren Elementen besteht. Besonders beliebt ist das Triptychon, welches sich aus drei Teilen zusammenfügt. Du kannst dich aber selbstverständlich auch für einen Zwei-, Vier-, oder Fünfteiler entscheiden.

Mit einem Mehrteiler machst du aus einem einzigen Foto eine faszinierende Bildergalerie

Mit einem Mehrteiler machst du aus einem einzigen Foto eine faszinierende Bildergalerie

Die einzelnen Elemente hängst du in einer Reihe und auf Kante. Was die Größe anbelangt, dürfen die Elemente ruhig voneinander abweichen. Bei einem Triptychon beispielsweise bietet es sich an, das mittlere Element breiter zu wählen, um es präsenter wirken zu lassen. Achte auch darauf, die Abstände zwischen den einzelnen Teilen gering zu halten.

Wenn du dich für eine Hängung entschieden hast, solltest du jedoch erst einmal alle Bilder auf dem Boden auslegen und ausprobieren, welche Anordnung dir am besten gefällt, bevor du Löcher in die Wand bohrst. Werkzeuge wie Wasserwaage und Malercrêpe helfen dir dabei, maßzuhalten. Und wenn du schöne Rahmen für deine Galerie benötigst, kannst du deine Bilder bei uns direkt eingerahmt bestellen!

« Zurück zur Dekowelt Gestalte deine Wanddeko »
meinfoto.de TV-Werbespot