Fotowände im Galerie-Stil

Präsentiere deine Bilder wie im Museum

Die lange weiße Wand im Flur wirkt kahl und steril wie ein Gang im Krankenhaus? Dein Altbau-Wohnzimmer ist riesig und hat hohe Decken? Überall da, wo viel Fläche ist und das Auge ins Leere läuft, kannst du mit deinen eigenen Fotos prima Akzente setzen und Struktur schaffen. Wir zeigen dir, wie viele Möglichkeiten du mit einer Reihenhängung im Galerie-Stil hast.

Zahlreiche Varianten für kleine und große Räume

Wie du die einzelnen Bilder aufhängst, ist natürlich vor allem Geschmackssache und hängt auch von der Aufteilung der Wandfläche ab. Es gibt zahlreiche Hängungsvarianten, für die es im Jargon der Inneneinrichter entsprechende Fachbegriffe gibt:

Die genannten Varianten eignen sich am besten für kleine, intime Bereiche, in denen der Betrachtungsabstand zu den Bildern eher gering ist.

Reihenhängung im Galerie-Stil

Auf den eingangs angesprochenen großen, leeren Wandflächen macht sich hingegen die Reihenhängung besonders gut: Hierbei werden mehrere großformatige Prints in demselben Format, mit demselben Finish/Rahmen und in identischen Abständen nebeneinander aufgehängt.

Diese Hängungsart erinnert an die Präsentation von Kunstwerken in Bildergalerien. Du erzielst damit ein elegantes, cleanes Understatement, das gerade in langen Fluren und großen, sparsam möblierten Räumen exzellent zur Geltung kommt.

Schritt für Schritt zum Galerie-Stil

Die Vorgehensweise ist ganz einfach:

  1. Suche die entsprechende Anzahl deiner Lieblingsfotos heraus. Achte darauf, dass sie alle dasselbe Seitenverhältnis haben – beispielsweise 16:9 im Hochformat oder 3:2 im Querformat usw. Die stärkste Wirkung erzielst du, wenn es eine gewisse optische Klammer gibt, die alle Bilder miteinander verbindet. Das könnten beispielsweise die Farben sein (alles Schwarzweiß-Fotos bzw. alles Bilder in Pastellfarben) oder das Motiv (Blumen- oder Kinderbilder) usw. Starke Kontraste machen sich ebenso gut. Hier ist aber besonderes Fingerspitzengefühl gefragt, um die Farben- und Formensprache gekonnt aufeinander abzustimmen.
  2. Plane für den besonderen Aha-Effekt ein unerwartetes Element ein: Unterbrich die Bilderreihe beispielsweise durch einen Spiegel, der im Idealfall exakt dasselbe Format hat wie die Fotoprints. Ein spannendes Element könnte auch ein einzelnes Farbfoto in einer Reihe von Schwarzweiß-Bildern sein.
  3. Drucke die ausgewählten Fotos vorab auf deinem Heimdrucker aus und lege sie nebeneinander. So kannst du dir besser vorstellen, ob und in welcher Anordnung du die gewünschte Wirkung erzielst.
  4. Sobald du deine Wahl getroffen hast, bestellst du von jedem Bild einen großformatigen Print. Besonders gut machen sich dabei übrigens Schattenfugenrahmen – damit wird der Galerie-Stil perfekt.
  5. Bei der Hängung gilt die allgemeine Faustregel, dass du die Bilder etwa in Augenhöhe anbringen solltest. Aber auch hier ist natürlich erlaubt, was gefällt – manchmal lässt sich beispielsweise eine besonders faszinierende Wirkung erzielen, wenn die Bilder relativ hoch unter die Decke gehängt werden.

Akzente mit der richtigen Beleuchtung setzen

Das Tüpfelchen auf dem i ist die richtige Beleuchtung deiner Fotogalerie – erst damit wird die Inszenierung deiner Bilder perfekt.

Am einfachsten ist es, wenn du den Raum und damit die Verlegung der Stromanschlüsse von Anfang an richtig planen kannst, beispielsweise während der Neubau- oder Renovierungsphase deines Zuhauses. In Mietwohnungen hast du diesen Vorteil meist nicht. In diesem Fall benötigst du schmale, optisch unauffällige Kabelbrücken, um die Stromführung zu kaschieren.

Zudem gibt es bei der Bilderbeleuchtung potenzielle Fallstricke, die du beachten solltest: Planst du beispielsweise, deine Fotos hinter Acrylglas zu präsentieren, solltest du sie auf keinen Fall direkt gegenüber einer starken Lichtquelle platzieren. Unschöne Spiegelungen wären vorprogrammiert.

Besser ist es, wenn du die Bilder von schräg oben beleuchtest. Je nach gewünschter Wirkung kommen Einzelspots, Bilderleuchten oder Lichtschienen in Frage.

Deckenspots

Gut geeignet sind Deckenspots, die die einzelnen Bilder direkt anstrahlen. Sie können in die Decke eingelassen oder mithilfe eines Seilsystems aufgehängt werden. Sie geben dir die Möglichkeit, die Lichtrichtung genau anzupassen. Achte auf gebündelte Halogenleuchten, damit jede Lichtquelle tatsächlich nur „ihr“ Bild anleuchtet und nicht noch Teile der umgebenden Wand. So richtest du die Aufmerksamkeit genau auf deine fotografischen Meisterwerke.

Als Faustregel gilt: an der Decke angebrachte Strahler sollten so platziert werden, dass die Lichtstrahlen in einem Winkel von 30 Grad auf den Mittelpunkt des Bilds auftreffen.

Beträgt der Winkel beispielsweise nur 10 Grad (die Spots sind sehr nahe an der Wand angebracht und fast senkrecht nach unten gerichtet), erhältst du sehr lange Schatten unter dem Bild. Setzt du die Lichtquellen hingegen zu weit zurück, sodass sie beispielweise im 45-Grad-Winkel auf das Bild auftreffen, entsteht schnell eine Reflexblendung auf dem Foto.

Je nach Aufhängehöhe eignet sich deshalb ein Abstand von zirka einem halben bis einem Meter von der Wand.

Schienensysteme

Schienensysteme an der Decke sind eine weitere hervorragende Lösung. Mittlerweile gibt es sehr attraktiv und minimalistisch wirkende Systeme. Mit den richtigen Leuchtmitteln ausgestattet, bieten sie gegenüber Spots ein paar Pluspunkte: Sie sind leichter zu installieren und flexibler: Während die Demontage von eingebauten Deckenspots auf jeden Fall Gipsarbeiten nach sich zieht, kannst du moderne Schienensysteme jederzeit abnehmen und an einer anderen Stelle wieder anbringen.

Bilderleuchten

Ganz punktuell setzt du die einzelnen Bilder in Szene, wenn du über jedem eine spezielle Bilderleuchte installierst. Die Transformatoren mancher Modelle sind so flach, dass sie bequem und unsichtbar hinter dem Bild montiert werden können. Moderne Bilderleuchten haben ein schickes Design und wirken als zusätzlicher Raumschmuck.

Wandfluter

Du musst aber nicht unbedingt jedes Foto einzeln beleuchten, sondern kannst dich stattdessen für Wandfluter entscheiden. Diese gibt es in zahlreichen Formen – in die Decke eingelassen, darauf befestigt oder als Schienensystem. Sie können überdies auch an der Wand oder sogar auf dem Boden angebracht werden und streuen das Licht viel breiter als Spots oder Bilderleuchten. Die ganze Wand wird hell ausgeleuchtet; der Raum selbst erhält eine indirekte Beleuchtung.

Diese Technik wird von vielen modernen Galerien bevorzugt. Sie wirkt zeitgemäß und lässig. Durch die ebenmäßige Beleuchtung der Wand können die Bilder problemlos umgehängt, ausgetauscht oder verschoben werden.

Fazit

Es gibt keine „falsche“ Art, das Zuhause durch deine eigenen Fotos zu verschönern. Wir denken aber, dass der cleane und professionelle Galerie-Stil in Reihenhängung genau das Richtige sein könnte, wenn du deine großformatigen Meisterwerke attraktiv in Szene setzen möchtest!

Leinwanddrucke in Petersburger Hängung

Petersburger Hängung: Nostalgisch wirkung trotz Chaos.

Leinwanddruck in Rasterhängung

Rasterhängung: Sorgt für einen aufgeräumten, modernen Look.

Leinwanddruck in Reihenhängung

Reihenhängung: erinnert an die Präsentation von Kunstwerken in Bildergalerien.

Leinwanddruck mit optischer Klammer

Optische Klammer: Verbinde deine Bilder mit etwas Besonderem.

Leinwanddruck mit Schattenfugenrahmen

Schattenfugenrahmen: Verleiht deinem Bild den perfekten Galerie-Stil.

Leinwanddrucke unter Deckenspots

Deckenspots: Richte die Aufmerksamkeit genau auf deine Meisterwerke.

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