Ordnung ist das halbe Leben

6 Sofort-Tipps für eine aufgeräumte Wohnung

Du hast überhaupt keinen Platz in deiner Wohnung und fühlst dich eingeengt? Alles steht im Weg und du wünschst dir mehr Freiheit in deinen eigenen vier Wänden? Schaffe dir neue Freiräume und miste endlich aus. Wir stellen dir sechs Tipps für eine aufgeräumte Wohnung vor, in der du dich richtig wohlfühlst!

1. Mach dich frei!

Der erste Schritt, um endlich Ordnung in deiner Wohnung zu schaffen, ist der schwierigste. Er besteht darin, dich von alten und unnützen Dingen zu trennen – nur so eroberst du dir neue Freiräume. Du musst nicht gleich zum Minimalisten werden und deinen Besitz auf 100 Dinge reduzieren, aber du solltest dich auf jeden Fall fragen, was du wirklich brauchst. Beginne mit Dingen, die dir nicht gehören: dem Akkuschrauber deines Vaters, dem schicken Mantel deiner besten Freundin, den Büchern aus der Bibliothek und dem Multifunktionsmixer deines Nachbarn. Diese Dinge solltest du zuallererst einmal an ihre Eigentümer zurückgeben. Dann sortierst du alles aus, was seinen Zweck nicht mehr erfüllt. Alte Kosmetikproben, abgelaufene Gewürze, der kaputte Entsafter und der Discman aus deiner Jugend haben jetzt keinen Platz mehr in deiner Wohnung.

Aussortieren kann schwer sein – aber es lohnt sich!

Aussortieren kann schwer sein – aber es lohnt sich!

Nun geht es ans Eingemachte: Welche Kleider, Möbel und andere Gegenstände haben ausgedient? Überlege bei jedem Gegenstand, ob er dir ein positives Gefühl vermittelt. Wenn nicht, kann er weg! Tust du dich schwer damit, kannst du auch vorerst mit dem Dreikistenprinzip anfangen. Sortiere nach Behalten, Vielleicht-Behalten und Entsorgen. Wenn du innerhalb eines Monats nicht in die Vielleicht-Behalten Kiste greifst, kannst du dich auch von diesen Gegenständen verabschieden. Klar, besonders bei teuren Sachen kann das wehtun – aber wozu gibt’s Flohmärkte?

2. Schaffe neuen Stauraum

Der Vorteil an einer groß angelegten Aufräumaktion ist, dass du danach ganz genau weißt, was du besitzt, was verstaut werden muss, und wie viel Platz du dafür brauchst. Gerade in kleinen Wohnungen ist es schwierig, alles ordentlich aufzuräumen. Kannst du dir zusätzlichen Stauraum schaffen? Oftmals lässt du Ecken ungenutzt und vergeudest somit wertvollen Stauraum. Dabei kann sich eine Treppe, ein Vorsprung oder eine Nische als wahres Raumwunder erweisen. Nutze den Platz unter deiner Treppe, indem du hier einen Schrank nach Maß einbauen lässt. Verkleide eine Nische mit einem Vorhang, um einen Ort für Dinge zu kreieren, die nicht sichtbar sein sollen.

Schränke, Regalbretter und ungenutzte Ecken bringen Ordnung ins Chaos

Schränke, Regalbretter und ungenutzte Ecken bringen Ordnung ins Chaos

Wohnst du in einem Altbau, kannst du auch einmal einen Blick nach oben riskieren. Vier Meter hohe Wände bieten dir ungeahnte Möglichkeiten! Bring Regale im oberen Drittel des Raumes an und bestücke sie mit Kisten für Gegenstände, die du nur selten brauchst. Auch der Platz über deinen Türen bietet sich für Regale an, auf denen du zum Beispiel Mützen und Schals aufbewahren kannst. Deine Wohnung wirkt mit neuem Stauraum sofort aufgeräumter.

3. Wähle die richtigen Möbel aus

Gerade bei kleinen oder verwinkelt geschnittenen Wohnungen kommt es darauf an, dass deine Möbel auch eine Stauraumfunktion erfüllen. Sie sollten also multifunktional und im besten Falle auch mobil sein. Dabei musst du keineswegs auf ein ausgefallenes Design, edle Materialien und tolle Farben verzichten! Heutzutage entwickeln Möbeldesigner hochwertige und flexible Einrichtungsgegenstände für das urbane Leben, das oftmals auf kleinstem Raum stattfindet und von kurzen Wohnphasen geprägt ist.

Verstellbare Regale sind praktisch für kleine Wohnungen

Verstellbare Regale sind praktisch für kleine Wohnungen

Nach der ersten Aufräumaktion weißt du, was du alles verstauen möchtest. Suche dir dementsprechend verstellbare Regale und Möbelelemente aus, die frei kombinierbar sind. Auf jeden Fall solltest du darauf achten, dass deine Sachen genug Platz in den ausgewählten Elementen finden. Es bringt dir nichts, ein stylishes Schlafsofa zu kaufen, wenn es keinen Stauraum für deine Bettwäsche bietet.

4. Nutze Ordnungshelfer für Kleinkram

Nachdem du tote Ecken wieder zum Leben erweckt und die gröbste Arbeit verrichtet hast, geht es zu den Kleinigkeiten. Seien es deine fünfzehn Kosmetiktöpfchen, drei Fernbedienungen, dein Bürokram oder deine Küchenutensilien – alle diese Dinge sollten einen festen Platz haben. So herrscht nicht nur endlich Ordnung, sondern du findest alles auf den ersten Blick und mit einem Griff wieder. Gerade bei kleinen Teilen können dich Ordnungshelfer dabei unterstützen, endlich klar Schiff zu machen. Kartons, Kisten und Körbe sind die erste Wahl, wenn es darum geht, der Unordnung Herr zu werden.

Verstaue deinen Kleinkram in schönen Boxen, Körben und Schachteln

Verstaue deinen Kleinkram in schönen Boxen, Körben und Schachteln

Kombiniere Boxen in verschiedenen Farben und Größen, um unterschiedlich große Gegenstände unterzubringen. Schubladen beherbergen gerne das Chaos, doch auch hier kannst du mit einem praktischen Schubladenbutler schnell Abhilfe schaffen. Der Butler unterteilt das Schubfach in einzelne Bereiche, in denen du die Sachen sortierst. Zusätzlich eignen sich Schälchen oder Schachteln für Einzelteile wie Knöpfe oder Gummibänder. Auf deinem Schreibtisch macht sich auch ein Set aus Stifthalter, einer Dokumentenablage und einer Schubladenbox gut.

5. Sorge mit Dekoration für mehr Ordnung

Du denkst, du liest nicht recht? Doch, du hast das schon richtig verstanden: Auch mit deiner Deko kannst du für Ordnung sorgen. Ein probates Mittel, um deine Wohnung aufgeräumt und luftig erscheinen zu lassen, ist eine durchgängige Farbwahl. Je einheitlicher und dezenter die Farben sind, desto „cleaner“ wirkt der Raum. Entscheide dich also für ein Farbkonzept, an das du dich konsequent hältst, sei es bei der Wandfarbe oder den Deko-Artikeln. Schwarz-Weiß, Grautöne und Naturfarben wirken unaufgeregt und strahlen Ruhe und Natürlichkeit aus.

Mit Deko-Highlights und einheitlichen Farben wirkt dein Raum aufgeräumter

Mit Deko-Highlights und einheitlichen Farben wirkt dein Raum aufgeräumter

Auch Deko-Objekte können Ordnung schaffen: Ist dein Platz im Schuhregal zum Beispiel beschränkt, so kannst du die schönsten Paar High Heels dekorativ auf einem Wandboard präsentieren. Auch deine ausgefallene Tassensammlung muss nicht im Schrank versteckt werden. Besorg dir lieber eine Hakenleiste und häng die Tassen auf – so sind sie morgens sofort griffbereit. Ebenfalls dekorativ und gleichzeitig ordentlich wirkt ein Bücherregal mit System: Anstatt deine Bücher unsortiert im Regal abzulegen, ordnest du sie nach Farben an.

6. Kreiere eine geometrische Bilderwand

Deine Wände solltest du auf deiner Mission nicht vernachlässigen. Schöne Fotos können deinen Raum maßgeblich verändern und eine tolle Atmosphäre schaffen, wenn du dich an ein paar Regeln hältst. Unser Tipp für Ordnung an der Wand ist die Rasterhängung. Hierfür benötigst du lediglich einige gleichgroße Bilder. Diese richtest du dann senkrecht und waagerecht aneinander aus und platzierst sie so an der Wand.

Wand-Deko in Rasterhängung gibt deinem Raum Struktur und sieht toll aus

Wand-Deko in Rasterhängung gibt deinem Raum Struktur und sieht toll aus

Achte darauf, dass die Abstände zwischen den Bildern überall gleich sind, um den Schachbretteffekt zu erzielen. Leg dir also Wasserwaage, Lineal und Stift zurecht, bevor es losgeht! Besonders edel wirken Schwarz-Weiß-Fotos, die auf diese Art und Weise gehängt werden. Bei uns im Shop kannst du nicht nur deine schönsten Schwarz-Weiß-Motive drucken, sondern auch gleich den passenden Rahmen auswählen. Ob Leinwanddruck, Passepartout oder Alu-Dibond – sieh dich einfach einmal um und suche dir etwas für deine geometrische Bilderwand aus!

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