Im Flur steht niemand still, man geht daran vorbei. Genau deshalb funktioniert hier eine Reihe kleinerer Bilder besser als ein einzelnes großes: Sie gibt dem Weg einen Rhythmus, und jedes Bild bekommt seinen Moment. Ein Gang ist außerdem oft zu schmal, um ein großes Motiv aus genügend Abstand zu sehen. Ein Fotoposter für den Flur ist meist das kleinste Format im Sortiment.
40 x 30 cm ist das Arbeitsformat für diese Bilderwand, weil es zu den günstigsten gehört und acht Poster damit bezahlbar bleiben. Für lange, niedrige Wandstücke über einer Kommode oder Garderobe gibt es zusätzlich schmale Panoramaformate wie 120 x 40 cm und 90 x 30 cm, die den Streifen in einem Stück füllen. Das Nachbarformat ist Poster 30 x 40 cm.
Der Flur ist meist der letzte Raum, der eingerichtet wird, und der erste, den Gäste sehen. Weil man hier entlanggeht statt zu sitzen, wirkt eine Reihe kleinerer Bilder stärker als ein einzelnes großes, und eine geplante Anordnung stärker als eine gewachsene. Du kannst mehrere Poster für den Flur drucken lassen und sie zur Bilderwand ordnen. Wie das im Raum wirkt, zeigt Poster fürs Wohnzimmer.

Eine Galeriewand wird ruhig, wenn eine Größe und eine Rahmenfarbe dominieren, und lebendig, wenn Formate wechseln. Beides trägt im Flur. Lege die Anordnung vorher auf dem Boden aus, halte überall denselben Abstand von etwa 5 cm und richte dich an einer gedachten Mittellinie aus.
Über einer Garderobe oder einer Kommode bleibt oft ein langer, niedriger Streifen frei, für den quadratische und klassische Formate zu hoch sind. Panoramaformate wie 120 x 40 cm oder 90 x 30 cm füllen genau diese Fläche, ohne dass mehrere Bilder aneinandergereiht werden müssen.
Flure gehören zu den Wänden, an denen man sich mit dem Bohren zurückhält, weil hier Nachbarn, Vermieter und Umzüge zusammenkommen. Das selbstklebende Poster haftet ohne Nagel auf glattem Untergrund und lässt sich später rückstandslos wieder abziehen.
Zwei kleine Größen für die Bilderwand und ein Panoramaformat für den langen, niedrigen Streifen über Kommode oder Garderobe.
Für die dichte Galeriewand
Poster 30 x 20 cm
Das Arbeitsformat
Poster 40 x 30 cm
Für die lange Wand
Poster 120 x 40 cm120 x 40 cm gibt es nicht gerahmt, ebenso wenig das schmale 90 x 30 cm. Ohne Bohren hält das selbstklebende Poster.
Sechs bis acht Bilder ergeben auf einer üblichen Flurwand ein vollständiges Bild, ohne dass es überladen wirkt. Wichtiger als die Anzahl ist der gleichmäßige Abstand: etwa 5 cm zwischen den Rahmen, überall gleich. Beginne mit der Anordnung auf dem Boden, fotografiere sie ab und übertrage sie erst dann an die Wand, dann musst du nicht zweimal bohren. Wer Poster für den Flur bestellen will, plant die Anzahl am besten vorher.
Eher kleine und schmale. In einem 1,10 m breiten Gang kann man nicht weit genug zurücktreten, um ein großes Motiv als Ganzes zu sehen, deshalb tragen 40 x 30 cm und 30 x 20 cm hier besser. Für lange Wandstücke über einer Kommode sind Panoramaformate wie 120 x 40 cm sinnvoll, weil sie die Fläche in einem Stück füllen statt sie zu zerteilen. Daneben lohnt ein Blick auf Poster 40 x 60 cm.
Die Mitte der gesamten Anordnung gehört auf etwa 1,45 bis 1,50 m, also auf Augenhöhe im Stehen. Bei einer Bilderwand zählt diese Mittellinie für die Gruppe als Ganzes, nicht für jedes einzelne Bild. Hängt über der Wand eine Garderobe oder eine Kommode, orientierst du dich stattdessen an deren Oberkante und lässt 20 bis 30 cm Abstand. Für den Posterdruck für den Flur gilt dasselbe Papier wie für jedes andere Format.
Gerade dort, denn der Flur ist meist die letzte Wand, die eingerichtet wird, und zugleich die erste, die Gäste sehen. Weil man daran entlanggeht statt davor zu stehen, wirkt eine Reihe von Bildern hier stärker als in Räumen, in denen man sitzt. Und da 40 x 30 cm zu den günstigsten Formaten zählt, bleibt eine Wand aus acht Bildern überschaubar im Preis. Die gerahmte Variante steht unter Poster mit Rahmen.
Ja, und es ist oft die interessantere Lösung. Damit das Ergebnis nicht zufällig aussieht, brauchst du eine gemeinsame Linie: entweder eine durchgehende Oberkante, eine durchgehende Unterkante oder eine gedachte Mittellinie, an der sich alle Bilder orientieren. Eine gemeinsame Rahmenfarbe hält gemischte Formate zusätzlich zusammen.
Nicht zuverlässig. Die Fotofolie braucht eine ausreichend glatte Fläche, und grob strukturierte Raufaser bietet zu wenig Kontakt, sodass sich die Ränder mit der Zeit lösen. Auf glatter Tapete, gestrichenem Putz, Türen oder lackierten Flächen hält sie dagegen gut und geht später rückstandslos wieder ab. Im Zweifel ist das gerahmte oder das geklammerte Poster die sichere Wahl. Passende Motive und Höhen stehen unter Poster für die Küche.
Eine Serie trägt hier weiter als ein einzelnes Bild: Aufnahmen einer Reise, Schwarz-Weiß-Porträts der Familie, Stadtansichten, eine Folge aus einem einzigen Urlaub. Weil man im Vorbeigehen schaut, sollten die Einzelbilder schnell lesbar sein. Motive mit vielen kleinen Details entfalten sich eher in Räumen, in denen man sitzen bleibt.
Beides, denn die Ausrichtung entscheidest du im Editor. 40 x 30 cm quer und 30 x 40 cm hoch sind dasselbe Format, nur gedreht. Für eine Bilderwand im Flur ist eine Mischung aus beiden reizvoll, solange du eine gemeinsame Mittellinie einhältst, an der sich alle Bilder ausrichten. Vergleichen lässt sich das mit Poster 70 x 100 cm.