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Babyparty Geschenke: persönliche Ideen, die wirklich ankommen

Babyparty Geschenke: persönliche Ideen, die wirklich ankommen

Da hängt sie also: die Einladung zur Babyparty. Vielleicht von deiner besten Freundin. Vielleicht von der Kollegin, die du seit einem Jahr kennst. Vielleicht von der Schwester, die dir gestern noch erzählt hat, sie wisse selbst nicht so recht, was sie sich wünscht.

Und schon stellt sich die Frage, die jede Babyparty mitbringt: was schenkt man? Bloß nicht das zehnte Strampler-Set in Größe 56. Bloß nicht die fünfte Spieluhr. Und schon gar nicht etwas, das ungeöffnet im Schrank landet, weil drei andere Gäste dieselbe Idee hatten.

Dieser Beitrag soll dir genau diese Entscheidung leichter machen. Du findest hier keine Liste mit 50 Produkten, sondern Geschenkideen sortiert nach Frage und Lebenslage. Was passt zur werdenden Mama? Was zum Baby? Was wird in zehn Jahren noch ausgepackt? Plus ein paar Hinweise, was du dir lieber sparst.

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Was ist eigentlich eine Babyparty?

Die Babyparty - oder Babyshower, wie viele sie nennen - kommt ursprünglich aus den USA und feiert das werdende Elternsein, kurz bevor das Baby da ist. In Deutschland hat sie sich erst in den letzten Jahren richtig durchgesetzt.

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Anders als beim amerikanischen Vorbild geht es bei uns oft etwas ruhiger zu: ein kleines Frühstück oder Brunch, ein paar Spiele, alkoholfreier Cocktail für die werdende Mama. Manchmal nur Frauen, immer öfter auch gemischt mit Männern und Familie. Gefeiert wird meist im sechsten oder siebten Monat, also lange genug vor dem Geburtstermin, damit alle entspannt sein können.

Wichtig zu wissen: die meisten deutschen Babypartys laufen ohne großen Wunschzettel oder Registry. Die werdenden Eltern erwarten in der Regel kein bestimmtes Geschenk und schon gar kein teures. Was zählt, ist die Aufmerksamkeit. Was am besten ankommt, ist persönlich, durchdacht und passt zum Charakter der beiden.

Bevor du dich entscheidest: drei Fragen

Bevor du jetzt anfängst, durch Online-Shops zu klicken, hilft es, dir drei kurze Fragen zu beantworten. Das spart Zeit. Und sorgt dafür, dass dein Geschenk genau dort landet, wo es hin soll.

Frage 1: Geht es eher um die Mama oder um das Baby?

Klingt komisch, ist aber wichtig. Auf vielen Babypartys liegt der Fokus so stark auf dem Kind, dass die werdende Mama beim Auspacken fast vergessen wird. Wenn du sie gut kennst, darf dein Geschenk ruhig auch für sie sein - ein gutes Buch, eine kuschelige Decke, ein Wellness-Gutschein für die letzten ruhigen Stunden. Sie wird es dir danken.

Frage 2: Wie nah steht ihr euch?

Beste Freundin, Schwester oder Cousine? Da darf es persönlicher und größer werden. Kollegin, Nachbarin oder Tochter einer Bekannten? Dann ist ein kleineres, neutrales Geschenk meist die bessere Wahl - alles andere wirkt schnell aufdringlich. Eine gute Faustregel: je näher die Beziehung, desto persönlicher das Geschenk. Je weiter die Beziehung, desto praktischer.

Frage 3: Erinnerungsstück oder Alltagshelfer?

Manche Geschenke werden in zehn Jahren noch ausgepackt. Andere sind nach drei Monaten verbraucht oder rausgewachsen. Beides hat seinen Wert. Aber es ist gut zu wissen, in welche Richtung dein Geschenk gehen soll. Wer auf Nummer sicher gehen will, mischt einfach beides: ein kleines Praktisches plus eine bleibende Kleinigkeit. So ist sofort etwas Brauchbares im Wickeltisch - und gleichzeitig etwas, das später in die Erinnerungskiste wandert.

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Geschenkideen für die werdende Mama

Schwangerschaft ist schön - und gleichzeitig anstrengend. Wer schon Kinder hat, weiß: in den letzten Wochen freut sich kaum jemand mehr über das hundertste Body-Set. Worüber sich die werdende Mama wirklich freut, sind kleine Aufmerksamkeiten, die ihr gut tun.

Ein paar Ideen, die gut ankommen:

  • Eine ehrliche Karte. Kein gereimter Standardspruch, sondern ein paar handgeschriebene Sätze, was du ihr für diese Zeit wünschst.
  • Ein Verwöhn-Paket für nach der Geburt: gute Schokolade, ein Buch, eine Maske, ein Tee, der sich gut mit einer Hand aufgießen lässt.
  • Ein Gutschein für eine Massage oder einen Friseurbesuch in den ersten Wochen nach der Geburt - dann, wenn sie zwei freie Stunden am Stück wirklich braucht.
  • Etwas, das den neuen Alltag ein kleines Stück schöner macht.

In die letzte Kategorie passt zum Beispiel eine personalisierte Foto-Tasse mit einem Bild der besten Freundinnen, der Familie oder einem schönen Moment aus der Schwangerschaft. Eine Tasse klingt erst mal banal. Aber sie wird in den ersten Babymonaten - zwischen Stillen, Flasche und kurzen Schlafphasen - täglich zum ständigen Begleiter. Und jede einzelne dieser Tassen morgens um halb sechs in der Küche tut gut, wenn sie persönlich ist.

Was du eher vermeidest: Pflege-Sets mit stark parfümierten Produkten, Mama-T-Shirts mit lustigen Sprüchen "Mami in Ausbildung" und alles, was die Mama-Identität auf das eine Wort reduziert. Sie ist mehr als nur Mama, auch wenn sie es bald wird.

Erinnerungsstücke, die ein Leben lang bleiben

Wenn du etwas schenken möchtest, das in zehn, zwanzig, dreißig Jahren noch ausgepackt wird, dann lohnt sich der Blick auf personalisierte Geschenke mit Bezug zum Geburtsdatum oder zum Namen. Das sind die Geschenke, die später einmal im Karton mit dem Babyalbum landen - und nicht im Spielzeug-Wirrwarr verschwinden.

Eine schöne Idee: ein Sternenhimmel-Poster mit der genauen Sternenkonstellation über dem Geburtsort am Tag der Geburt. Du brauchst dafür nur Datum, Uhrzeit und Ort - alles andere ergibt sich. Das Poster hängt später viele Jahre im Kinderzimmer und erzählt eine Geschichte, die kein anderer mit genau diesem Bild teilt. Bonus: dieses Geschenk funktioniert auch noch, wenn das Baby längst kein Baby mehr ist, weil aus dem Babyzimmer ein Kinder- und später ein Teenager-Zimmer wird.

In dieselbe Kategorie gehört eine Geburtskarte zum Aufbewahren - mit Name, Geburtsdatum, Uhrzeit, Größe und Gewicht. Du schenkst sie zur Babyparty mit den vorgedruckten Feldern, und die Eltern füllen sie nach der Geburt aus. So habt ihr alle zusammen das offizielle Andenken vorbereitet, ohne dass sich die Eltern später noch einmal damit beschäftigen müssen.

Wer es etwas haptischer mag, schenkt ein personalisiertes Geburtskissen. Auf das Kissen kommen Name, Geburtsdatum, Uhrzeit, Größe und Gewicht in einem klaren, ruhigen Design. Es liegt nach der Geburt auf der Wickelkommode, später auf dem Hochbett, dann irgendwann auf dem Schreibtisch oder im Regal. Wenig ist so beständig wie ein Geschenk, das alles Wesentliche eines Lebensanfangs auf einer Stoffseite zusammenfasst.

Wichtig bei beiden Ideen: kläre mit den werdenden Eltern vorher ab, ob sie den Namen schon teilen. Manche Paare halten ihn bis zur Geburt geheim. In diesem Fall einfach ein Gutschein-Vorabgeschenk mit Foto vom Geschenk-Entwurf - und das fertige Stück geht nach der Geburt direkt in den Druck.

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Kuschelig und praktisch: Geschenke für die ersten Monate

Die ersten Monate mit Baby drehen sich um drei Dinge: Wärme, Nähe und so viel Schlaf wie möglich. Geschenke, die diese drei Dinge unterstützen, kommen verlässlich gut an - und werden tatsächlich täglich genutzt.

Was sich in dieser Phase besonders bewährt:

  • Eine kuschelige Decke, leicht zu waschen, nicht zu groß und nicht zu schwer.
  • Pucksäcke und Schlafsäcke in zwei verschiedenen Größen - die ersten werden schnell zu klein.
  • Stoffwindeln, Spucktücher, Mullwindeln in 10er- oder 12er-Packs. Klingt unromantisch, ist aber das meist benutzte Stück im ersten halben Jahr.
  • Ein Mobile fürs Bett, das nicht piept und nicht blinkt.

Wenn dein Budget für die Babyparty etwas größer ist und du etwas Bleibendes schenken möchtest, ist eine personalisierte Foto-Kuscheldecke eine schöne Option. Du druckst zum Beispiel ein Ultraschallbild, eine Aufnahme der werdenden Eltern oder ein Motiv aus dem Kinderzimmer auf weichen Plüsch. Diese Decken sind groß genug, um das Baby damit zuzudecken, und werden bei vielen Familien zum Lieblingsstück bis weit ins Kindergartenalter. Praktisch: bei maximal 30 Grad waschbar - das ist mit Baby kein nebensächlicher Punkt.

Tipp aus der Praxis: alle Stoffgeschenke vor der Schenkung einmal vorwaschen. Babys haben empfindliche Haut, und frisch produzierte Textilien sind oft mit Stärke oder Druckrückständen versehen. Die werdenden Eltern werden den Schritt nicht machen wollen, wenn sie sowieso schon alles zwischen Krankenhaustasche und Wickelkommode organisieren.

Etwas fürs Kinderzimmer

Das Kinderzimmer ist meist schon weitgehend eingerichtet, wenn die Babyparty stattfindet. Wickelkommode, Bett, vielleicht ein Schrank. Was häufig noch fehlt: die Wand. Genau dort kannst du als Gast einen Akzent setzen, ohne in die Möbel-Entscheidungen der Eltern hineinzuregieren.

Ein Wandbild eignet sich dafür besonders gut. Du brauchst keine eigenen Fotos zu liefern - die Eltern können später ein Bild aus den ersten Tagen nachreichen und drucken lassen. Eine ruhige Leinwand mit Foto funktioniert da gut, weil sie nicht spiegelt, leicht ist und ohne Glas keine Sicherheitsbedenken im Kinderzimmer auslöst. Klassische Größen für eine Babyzimmer-Wand: 40x30cm bis 60x40cm. Größer wirkt schnell überladen.

Eine weitere Idee fürs Kinderzimmer: ein Wandbild als Set, also drei kleinere Formate nebeneinander. Das wirkt liebevoll, ohne wuchtig zu sein. Motiv-Tipps: weiche Pastelltöne, ruhige Tier-Illustrationen, ein Familienfoto in Schwarz-Weiß oder das berühmte Sternenhimmel-Motiv von vorhin in groß.

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Das große Geschenk: wenn ihr als Gruppe schenkt

Bei den meisten Babypartys ist mindestens eine Gruppe von Freundinnen oder die Familie dabei, die zusammen etwas Größeres schenken möchten. Das funktioniert besser als zwanzig kleine Einzelgeschenke - vorausgesetzt, ihr seid euch einig, was es werden soll und wer organisiert.

Was sich für Gruppengeschenke besonders eignet:

  • Ein Kinderwagen-Zubehör-Set: Sonnenschirm, Regenschutz, Wickelrucksack.
  • Ein Babyphone oder ein gutes Tragetuch mit professioneller Trageberatung.
  • Ein Restaurant-Gutschein für die ersten Eltern-Date-Abende, wenn das Baby ein paar Monate alt ist.
  • Ein gemeinsam gestaltetes Erinnerungsbuch.

Die letzte Idee verdient ein paar Sätze mehr. Ein personalisiertes Fotobuch als Babyparty-Geschenk funktioniert besonders schön, wenn ihr alle gemeinsam ein paar Seiten füllt: ein Foto, eine Erinnerung an die werdende Mama aus der gemeinsamen Schulzeit, ein guter Wunsch für das Baby. Der Rest des Buchs bleibt leer. Die Eltern füllen ihn nach der Geburt nach und nach mit Bildern und Notizen aus dem ersten Lebensjahr. Heraus kommt ein Buch, das von vielen Händen begonnen wurde - und am Ende eine Geschichte erzählt, die so kein einzelner geschenkter Strampler je erzählen könnte.

Praktischer Tipp für die Organisation: sammelt die Beiträge mindestens vier Wochen vor der Party, damit das Buch rechtzeitig fertig wird. Einen geteilten Cloud-Ordner einrichten, eine kurze Anleitung schicken, alle drei Tage einen Erinnerungs-Schubs verschicken - so klappt es ohne Stress.

Geld als Babyparty-Geschenk: geht das?

Kurze Antwort: ja, aber nur, wenn ihr euch nah genug seid. Bei Familie und engen Freundinnen ist Geld völlig okay, weil die Beziehung trägt, dass es um Großzügigkeit und nicht um mangelnde Aufmerksamkeit geht. Bei Bekannten oder Kolleginnen wirkt Geld dagegen schnell unpersönlich.

Wenn du dich für Geld entscheidest, gib ihm eine kleine Form. Drei einfache Wege:

  • Ein Umschlag mit handgeschriebener Karte und einer konkreten Zweckwidmung: "Für den ersten Restaurant-Abend zu dritt" oder "Für ein gutes Tragetuch eurer Wahl."
  • Gutschein in der Höhe deines Wunsch-Betrags von einem Anbieter, von dem du sicher weißt, dass die werdenden Eltern dort gern bestellen.
  • Eine Sparbuch- oder Festgeld-Einrichtung für das Kind, wenn du etwas wirklich Langfristiges schenken möchtest - dafür braucht es allerdings das Einverständnis und die Steuerdaten der Eltern, das geht nicht spontan auf der Party.

Eine Variante, die immer gut ankommt: Geld plus eine kleine, persönliche Sache. Zum Beispiel 30€ im Umschlag und dazu ein selbstgemachtes Mix-Tape mit Liedern für die Schwangerschaftsendrunde. Oder 50€ Gutschein für eine Online-Geschenkewelt und dazu ein eigenes Foto im Bilderrahmen. So bleibt das Geschenk persönlich und gleichzeitig nützlich.

Wenn Oma und Opa mitfeiern

Auf vielen deutschen Babypartys sind heute auch die werdenden Großeltern dabei - oder die eigenen Eltern der schwangeren Frau richten die Party sogar aus. Großeltern stehen vor einer leicht anderen Situation als Freundinnen: sie kennen die werdende Mama meist seit der eigenen Schwangerschaft und schenken oft etwas Größeres, das das Kind über Jahre begleiten soll.

Wenn du Oma oder Opa bist und dich fragst, was du in diese Phase mitbringst, oder wenn du als Freundin der Eltern die Großeltern in die Geschenkplanung einbinden möchtest - unser eigener Beitrag zu Geschenken für Großeltern geht das von der anderen Seite an: was schenken Kinder und Enkelkinder ihren Großeltern? Beide Perspektiven helfen, wenn drei Generationen an einem Tisch sitzen und alle ein Geschenk planen.

Eine besonders schöne Babyparty-Tradition aus Großeltern-Hand: ein Erinnerungs-Karton, in den über die Jahre Dinge wandern. Das erste Mützchen, die Geburtsurkunde, das erste Bild aus dem Kindergarten. Du schenkst zur Party nur den Karton mit einer kleinen Anleitung - der Inhalt entsteht erst über die nächsten Jahre. Das ist ein Geschenk, das die Großeltern mit ihrem Enkelkind gemeinsam füllen werden.

Karte, Verpackung, Übergabe

Auch das beste Geschenk wirkt nur halb so gut, wenn es schlecht verpackt ankommt. Du musst keine Geschenkverpackungs-Profi sein, aber drei kleine Dinge machen den Unterschied:

  • Eine handgeschriebene Karte schlägt jede gedruckte. Auch nur zwei Sätze, wenn sie ehrlich sind.
  • Naturpapier oder Stoff statt glänzendes Geschenkpapier - das passt zum Anlass und sieht auf jedem Babyparty-Tisch besser aus.
  • Ein einfaches Stück Schleifenband oder ein getrockneter Eukalyptus-Zweig drum herum - mehr braucht es nicht.

Wenn die Babyparty etwas größer ist und es viele Geschenke auf einen Schlag zu öffnen gibt, leg deine Karte direkt aufs Geschenk und nicht obendrauf. So findet sie die werdende Mama auch, wenn sie das Geschenk später noch einmal in die Hand nimmt. Eine Notiz vom Tag selbst zwischen den Sachen ist Wochen später Gold wert.

Ein Stück Echtzeit-Inspiration, wie liebevoll eine Babyparty heute gestaltet werden kann - der Tisch, die Karten, die Geschenke, alles in ruhigen Tönen:

Du musst nicht denselben Aufwand betreiben. Aber ein einziges Detail - eine Karte mit Handschrift, ein einzelner kleiner Zweig auf dem Geschenk - hebt den Eindruck deutlich. Das gilt für Babyparty-Geschenke genauso wie für jedes andere durchdachte Geschenk.

Was du lieber nicht schenkst

Drei Geschenke, die regelmäßig auf Babypartys auftauchen und meist im Schrank landen, ohne ausgepackt zu werden:

  • Kleidung in Größe 56 oder 62. Neugeborene wachsen in den ersten acht Wochen so schnell, dass jede Größe unter 62 oft nur ein- oder zweimal getragen wird. Wenn Kleidung, dann ab Größe 74 oder 80 - dort fehlt es vielen Eltern dann erst recht.
  • Stark parfümierte Pflegeprodukte. Babyhaut ist empfindlich. Was als nettes Pflege-Set gedacht ist, wird oft weiterverschenkt, weil die Eltern auf neutrale Produkte ohne Duft setzen.
  • Spielzeug mit Tönen, Lichtern, Batterien. Im ersten halben Jahr brauchen Babys das nicht. Eltern danken es dir, wenn das Kinderzimmer in den ersten Monaten ruhig bleibt.

Und ein Punkt, den viele Gäste übersehen: wenn die werdenden Eltern auf der Einladung um keine Geschenke gebeten haben, dann ist das ernst gemeint. Eine handgeschriebene Karte und vielleicht eine Kleinigkeit für die Mama - mehr ist dann nicht nötig.

Häufige Fragen rund um Babyparty-Geschenke

Wie viel Geld gibt man für ein Babyparty-Geschenk aus?

Es gibt keine feste Regel, aber in Deutschland liegen Einzelgeschenke meist zwischen 15€ und 50€. Bei näheren Beziehungen wie bester Freundin oder Schwester sind 50€ bis 100€ angemessen. Bei Gruppengeschenken aus Familien- oder Freundeskreis sind Beträge zwischen 100€ und 300€ üblich. Wichtiger als die Summe ist allerdings, dass das Geschenk persönlich gewählt ist.

Bringt man zu einer Babyparty überhaupt ein Geschenk mit?

Ja, in der Regel schon. Babypartys werden in Deutschland traditionell verbunden mit kleinen Aufmerksamkeiten für die werdenden Eltern und das Baby. Anders als bei einer Hochzeit ist die Erwartung aber deutlich kleiner: ein durchdachtes Geschenk im niedrigen bis mittleren Preisrahmen reicht völlig. Wenn die Eltern in der Einladung explizit darum bitten, keine Geschenke mitzubringen, halte dich daran und beschränke dich auf eine schöne Karte.

Welche Geschenke kommen bei werdenden Eltern wirklich gut an?

Am besten kommen Geschenke an, die persönlich, durchdacht und tatsächlich nützlich sind. Dazu zählen personalisierte Erinnerungsstücke wie Geburtskissen oder Sternenhimmel-Poster, hochwertige Stoffwindeln und Spucktücher, kuschelige Decken in einer angenehmen Größe, ein gut gestaltetes Fotobuch zum Sammeln und kleine Aufmerksamkeiten für die werdende Mama selbst. Was eher weniger gut ankommt, sind Kleidung in Größe 56, parfümierte Pflegesets und lautes Spielzeug.

Was schenkt man, wenn man die werdenden Eltern nicht gut kennt?

Bei loser Bekanntschaft, also etwa bei Kolleginnen oder Nachbarn, sind neutrale und praktische Geschenke die beste Wahl. Stoffwindeln in größeren Packs, ein hochwertiges Wickelhandtuch, ein Gutschein für eine Drogerie oder ein Babygeschäft, eine schlichte Kuscheldecke. Persönliche Geschenke wie personalisierte Stücke mit Namen passen besser, wenn die Beziehung enger ist und der Name vorher bekannt ist.

Kann man auch personalisierte Geschenke schenken, wenn der Name noch nicht bekannt ist?

Ja. Du hast dafür zwei Wege. Erstens: ein Geschenk-Gutschein mit Foto vom geplanten Stück, das nach der Geburt - sobald der Name feststeht - in den Druck geht. Zweitens: ein personalisiertes Geschenk mit Geburtsdatum, Uhrzeit, Größe und Gewicht ohne Namen, das sich nach der Geburt ergänzen lässt. Beide Wege funktionieren gut und werden von werdenden Eltern, die den Namen geheim halten möchten, sehr geschätzt.

Wann findet eine Babyparty üblicherweise statt?

Die meisten Babypartys finden im siebten oder achten Monat der Schwangerschaft statt. Früh genug, dass die werdende Mama sich noch wohlfühlt und mitfeiern kann. Spät genug, dass die Schwangerschaft schon deutlich sichtbar ist und das Gefühl da ist, dass das Baby bald kommt. Bei Hochrisikoschwangerschaften oder geplanter Frühgeburt wird sie auch schon früher gefeiert.

Was schenkt man bei einer Babyparty für Zwillinge?

Bei Zwillingen ist es wichtig, beide Kinder zu bedenken - aber nicht zwingend in identischer Form. Praktische Geschenke wie Spucktücher oder Decken werden meist in doppelter Stückzahl gebraucht. Personalisierte Erinnerungsstücke wie zwei einzelne Geburtskissen mit den jeweiligen Namen, Daten und Gewichten funktionieren genauso gut wie ein gemeinsames Foto-Geschenk wie ein Fotobuch oder eine Leinwand. Bei Erinnerungsstücken nicht den Fehler machen, beide identisch zu schenken - jedes Kind verdient sein eigenes Stück, auch wenn sie am selben Tag geboren werden.

Wo kann ich personalisierte Babyparty-Geschenke kaufen?

Personalisierte Geschenke wie Foto-Tassen, Geburtskissen, Sternenhimmel-Poster, Fotobücher und Foto-Kuscheldecken findest du online bei spezialisierten Anbietern. Auch bei MEINFOTO ist die Auswahl personalisierter Stücke groß, und die Bestellung läuft direkt über einen Online-Editor, in den du dein Foto hochlädst und Name, Datum oder Geburtsdaten ergänzt. Wichtig ist, bei der Bestellung auf die Lieferzeit zu achten - personalisierte Stücke brauchen meist drei bis sieben Werktage, manche Sonderformate auch länger.

Welches Foto eignet sich für ein personalisiertes Babyparty-Geschenk?

Vor der Geburt: ein Ultraschallbild, ein Babybauch-Foto der werdenden Mama oder ein Bild der werdenden Eltern. Nach der Geburt - falls du dein Geschenk nachträglich personalisierst - das erste Bild aus der Geburtsklinik oder ein ruhiges Porträt-Foto vom Baby. Wichtig: das Foto sollte gut belichtet sein und mindestens 1.500 Pixel breit. Ein gut gemachtes Smartphone-Foto reicht in der Regel für die meisten Druckformate.

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